Unsere Leistungen
Deitermann & De Sanctis Zahnärzte in Wiesbaden (Stadtteil Kostheim)
Allgemeinzahnärztliche Praxis
mit Zertifizierungen im Bereich Implantologie, Endodontologie, Parodontologie und ästhetischer Zahnheilkunde
Vorbeugen, Erkennen und Behandeln
Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats, die oft unbemerkt bleibt, da sie anfangs keine Schmerzen verursacht. Erste Anzeichen wie Zahnfleischbluten oder Rückgang des Zahnfleischs werden häufig unterschätzt. Unbehandelt kann Parodontitis jedoch zu Zahnverlust führen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes erhöhen. Früh erkannt lässt sich die Erkrankung jedoch gut behandeln.
Vorbeugung
Eine gründliche Mundhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche sind entscheidend. Auch ein gesunder Lebensstil, der Verzicht auf Rauchen und die Kontrolle von Allgemeinerkrankungen wie Diabetes senken das Risiko.
Früherkennung: PSI-Check
Der Parodontalen Screening Index (PSI) ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Untersuchung Ihres Zahnfleischs. Falls Parodontitis vermutet wird, folgen detaillierte Untersuchungen zur Feststellung der nötigen Behandlung.
Was ist Parodontitis?
Parodontitis entsteht durch Bakterien im Zahnbelag. Unregelmäßige Entfernung von Plaque führt zu Entzündungen des Zahnfleischs (Gingivitis), die unbehandelt in Parodontitis übergehen können. Dabei wird das Gewebe zerstört, das die Zähne im Kiefer verankert, was zu Zahnlockerung und -verlust führt.
Risikofaktoren
Besonders gefährdet sind Raucher, Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Stress sowie Personen mit schlechter Mundhygiene und ungesunder Ernährung. Diese Faktoren lassen sich aktiv beeinflussen.
Warnsignale
Achten Sie auf:
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Häufiges Zahnfleischbluten
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Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch
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Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack
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Zahnfleischrückgang
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Empfindliche Zahnhälse
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Locker werdende Zähne
Behandlung von Parodontitis
Parodontitis lässt sich behandeln, besonders wenn sie früh erkannt wird. Die Bakterien müssen vollständig entfernt werden – durch eine professionelle Zahnreinigung und Ihre eigene Mundhygiene. Weitere Behandlungsmöglichkeiten umfassen:
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Optimierte Mundhygiene Tipps zur richtigen Zahnputztechnik und gründliche professionelle Zahnreinigung
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Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen Entfernung bakterieller Beläge unter örtlicher Betäubung
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Lasertherapie Eine schmerzfreie Methode zur Reduktion von Bakterien und Unterstützung des Heilungsprozesses
Am Ball bleiben - Die unterstützende Parodontitistherapie
Parodontitis macht leider keine Pause – daher ist es wichtig, dass Sie auch nach der Behandlung weiterhin Unterstützung von Ihrer Zahnarztpraxis erhalten. Etwa alle drei Monate wird Ihr Zahnfleisch erneut überprüft (Befundreevaluation). In den meisten Fällen geht es Ihrem Zahnfleisch dann schon viel besser: Die Entzündung ist deutlich zurückgegangen, und das Zahnfleisch ist fester und gesünder.
Die sogenannte „Unterstützende Parodontitis-Therapie“ (UPT) oder auch „Recall“ hat das Ziel, das erreichte Behandlungsergebnis langfristig zu sichern. Bei diesen Nachsorgeuntersuchungen werden Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch gründlich kontrolliert und professionell gereinigt. Dabei erhalten Sie auch hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Mundhygiene noch weiter verbessern können.
Wie häufig diese Recall-Termine stattfinden, hängt vom Schweregrad Ihrer Parodontitis und Ihrem individuellen Risiko ab. Der langfristige Erfolg der Parodontitisbehandlung hängt entscheidend von Ihrer täglichen Mundpflege und der regelmäßigen Betreuung durch das zahnärztliche Praxisteam ab.
Bitte nehmen Sie daher alle Behandlungs- und Nachsorgetermine wahr – nur so können wir gemeinsam den Erfolg Ihrer Behandlung sicherstellen!
FAQs zur Parodontitis
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Was ist Parodontitis und wie erkenne ich sie?
Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparats, die häufig ohne Schmerzen verläuft. Erste Anzeichen sind Zahnfleischbluten, geschwollenes Zahnfleisch, empfindliche Zahnhälse, Mundgeruch und Zahnfleischrückgang. Unbehandelt kann sie zu Zahnlockerung und -verlust führen.
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Wie beeinflusst Parodontitis meine Gesundheit?
Parodontitis kann das Risiko für schwerwiegende Gesundheitsprobleme erhöhen, einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und sogar Demenz. Bakterien aus entzündetem Zahnfleisch können über den Blutkreislauf in den Körper gelangen und Entzündungen fördern, die zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen können. Zudem kann Parodontitis den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern negativ beeinflussen und die Krankheitskontrolle erschweren.
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Wie wird Parodontitis behandelt?
Die Behandlung besteht in einer gründlichen Entfernung von bakteriellen Belägen durch eine Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen und professionelle Zahnreinigungen. In einigen Fällen kann eine Lasertherapie zur Unterstützung eingesetzt werden. Die Behandlung stoppt die Entzündung und hilft, Ihre Zähne langfristig zu erhalten.
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Was passiert, wenn Parodontitis unbehandelt bleibt?
Unbehandelt schreitet Parodontitis fort und führt zu Zahnfleischrückgang und Knochenverlust, was zu Zahnlockerung und -verlust führen kann. Bakterien aus dem entzündeten Zahnfleisch können das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen und die Kontrolle von Diabetes erschweren.
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Tut die Behandlung gegen Parodontitis weh?
Die Behandlung erfolgt meist unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Nach der Behandlung kann es zu leichten Empfindlichkeiten im Zahnfleisch kommen, die jedoch schnell wieder abklingen.
Wenn ein Zahn durch eine tiefe Karies geschädigt wird, kann sich der Zahnnerv entzünden. Hält die Entzündung auch nach der Entfernung der Karies an oder breitet sie sich bis in den Knochen aus, kann eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein, um den Zahn zu retten.
Was ist das Ziel der Wurzelbehandlung?
Das Hauptziel der Wurzelbehandlung ist die gründliche Reinigung und Desinfektion des Wurzelkanalsystems, um alle Bakterien zu entfernen. Anschließend wird der Kanal bakteriendicht verschlossen, um eine erneute Infektion zu verhindern.
Wurzelbehandlung beim Spezialisten – Erfahrung macht den Unterschied
Eine erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung erfordert nicht nur Fachwissen, sondern auch modernste Technik. In unserer Praxis setzen wir auf hochauflösende 3D-Röntgenbilder (DVT), ein Operationsmikroskop sowie besonders flexible Nickel-Titan-Instrumente, um auch komplexe Fälle präzise zu behandeln.
Ihre Behandlung bei Dr. De Sanctis – Spezialist für Endodontie
In unserer Praxis werden Wurzelbehandlungen ausschließlich von Dr. De Sanctis durchgeführt, einem erfahrenen "Master of Science" in Endodontie. Für ihn ist eine Wurzelbehandlung nicht nur ein Versuch, den Zahn zu erhalten – sie ist eine sichere, bewährte Methode mit hohen Erfolgsaussichten.
Selbst schwierige Fälle wie erneute Wurzelbehandlungen (Revisionen), die Entfernung abgebrochener Instrumente oder die Behandlung nach Zahnunfällen sind bei uns in besten Händen.
Vitalerhaltung steht an erster Stelle
Wann immer es möglich ist, setzen wir alles daran, Ihren Zahn lebendig zu erhalten. Dank moderner bioaktiver Materialien können wir in vielen Fällen eine Wurzelbehandlung vermeiden.
Mehr erfahren – Unsere Podcast-Empfehlungen
#66 Implantate vs. Wurzelbehandlung
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#77 Revision oder Extraktion. Was sagt die Wissenschaft?
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#78 Wann muss ein Zahn gezogen werden?
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Häufige Fragen Wurzelbehandlung (FAQs)
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Tut eine Wurzelbehandlung weh?
Nein, die Behandlung erfolgt unter Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Nach der Behandlung können leichte Beschwerden auftreten.
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Wie lange dauert eine Wurzelbehandlung?
Eine Behandlung eines Backenzahns dauert ca. 2,5 Stunden und erfordert meist zwei Termine. In manchen Fällen ist eine einmalige Behandlung möglich.
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Warum zahlt die gesetzliche Krankenkasse nicht alle Kosten?
Die Krankenkasse übernimmt nur die "herkömmliche" Behandlung mit einer Erfolgsquote von 40 bis 60 %. Unsere modernen Methoden erreichen ca. 90 % Erfolg. Viele private und Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten.
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Ist ein "toter" Zahn gefährlich?
Nein! Der Zahn bleibt trotz Entfernung des Zahnnervs ein natürlicher Teil Ihres Körpers, vergleichbar mit Haaren oder Fingernägeln. Gefährlich ist nur eine unbehandelte Infektion, die wir durch die Wurzelbehandlung beseitigen.
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Ist ein Implantat sicherer als eine Wurzelbehandlung?
Nein! Eine Wurzelbehandlung hat eine sehr hohe Erfolgsquote. Zudem können Implantate langfristig auch Probleme bereiten. Je später ein Implantat gesetzt wird, desto länger haben Sie Ihre natürlichen Zähne.
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Braucht ein wurzelbehandelter Zahn immer eine Krone?
Das hängt vom Zahn ab. Backenzähne brauchen oft eine Krone, um sie vor Bruch zu schützen. Frontzähne können häufig ohne Krone auskommen.
Was tun bei einem Zahnunfall?
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Bewahren Sie Ruhe.
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Lagern Sie den Zahn oder Zahnteile in einer Zahnrettungsbox (alternativ in kalter Milch oder in Frischhaltefolie).
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Fassen Sie den Zahn nicht an der Wurzel an.
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Suchen Sie sofort eine Zahnarztpraxis oder Klinik auf.
Prävention ist der beste Schutz!
Ein schwerer Zahnunfall im Kindesalter kann lebenslange Folgen haben. Schulen und Sportvereine sollten gut vorbereitet sein:
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Sind Zahnrettungsboxen vorhanden?
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Wissen Lehrer und Trainer, was zu tun ist?
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Bei Hochrisikosportarten wie Hockey, Handball und Basketball ist ein Sportmundschutz unverzichtbar!
Mehr erfahren – Unsere Podcast-Empfehlungen
Häufige Fragen Zahnunfall (FAQs)
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Was sollte ich tun, wenn ein Zahn ausgeschlagen wurde?
Bewahren Sie Ruhe und suchen Sie schnellstmöglich eine Zahnarztpraxis oder eine Klinik auf!
Heben Sie den Zahn an der Krone (nicht an der Wurzel) auf und legen Sie ihn in eine Zahnrettungsbox. Falls keine Zahnrettungsbox verfügbar ist, eignet sich auch kalte Milch oder zur Not Frischhaltefolie. Je schneller der Zahn wieder eingesetzt wird, desto höher sind die Erfolgschancen! -
Was mache ich, wenn ein Zahn abgebrochen ist?
Falls möglich, bewahren Sie das abgebrochene Zahnstück auf und transportieren es in einer Zahnrettungsbox oder in kalter Milch. Manchmal kann das Stück wieder angeklebt werden. Vereinbaren Sie so schnell wie möglich einen Termin beim Zahnarzt, um den Schaden zu beurteilen und eine passende Behandlung einzuleiten.
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Mein Kind ist gestürzt und ein Milchzahn ist betroffen – was tun?
Auch bei Milchzähnen ist eine zahnärztliche Untersuchung wichtig! Manchmal können verschobene oder gelockerte Milchzähne die darunter liegenden bleibenden Zähne schädigen. Auf keinen Fall sollte der Zahn selbstständig wieder eingesetzt werden – das kann den nachkommenden Zahn gefährden.
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Tut eine Behandlung nach einem Zahnunfall weh?
Die meisten Behandlungen können unter örtlicher Betäubung schmerzfrei durchgeführt werden. Falls der Zahn empfindlich ist oder eine Wurzelbehandlung nötig wird, gibt es moderne schmerzfreie Verfahren, um den Zahn langfristig zu erhalten.
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Wie kann ich Zahnunfällen vorbeugen?
Ein individueller Sportmundschutz ist der beste Schutz, besonders bei Kontaktsportarten wie Hockey, Handball oder Basketball. Schulen und Sportvereine sollten zudem Zahnrettungsboxen bereitstellen und Trainer sowie Lehrer für den Notfall schulen.
Wenn Zähne Löcher bekommen
Karies entsteht, wenn Bakterien im Mund Zucker aus unserer Nahrung in Säuren umwandeln. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an, wodurch kleine Löcher entstehen können. Bleibt Karies unbehandelt, kann sie größer werden und zu Schmerzen, Entzündungen oder sogar Zahnverlust führen.
Wer ist betroffen?
Karies kann jeden treffen – vom Kleinkind bis ins hohe Alter. Besonders gefährdet sind Menschen, die häufig zuckerhaltige Lebensmittel oder Getränke konsumieren und ihre Zähne nicht ausreichend pflegen. Auch enge Zahnzwischenräume oder Zahnfehlstellungen können das Risiko erhöhen. Regelmäßige Zahnarztbesuche helfen, Karies frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Was können Sie selbst tun?
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Gründlich Zähne putzen Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen und einmal täglich Interdentalbürsten oder Zahnseide verwenden.
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Zucker reduzieren Weniger süße Snacks und Getränke konsumieren.
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Abstände zwischen Mahlzeiten einhalten Ständiges Naschen begünstigt Karies.
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Fluorid verwenden Fluorid stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger.
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Kaugummi nach dem Essen Zuckerfreier Kaugummi regt den Speichelfluss an und hilft, Säuren zu neutralisieren.
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Wasser trinken Nach dem Essen und Trinken den Mund mit Wasser spülen.
So hilft der Zahnarzt
Karies entsteht, wenn Bakterien im Mund Zucker aus unserer Nahrung in Säuren umwandeln. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an, wodurch kleine Löcher entstehen können. Bleibt Karies unbehandelt, kann sie größer werden und zu Schmerzen, Entzündungen oder sogar Zahnverlust führen.
Wenn doch gebohrt werden muss – Minimalinvasive Karies-Therapie
Ist die Karies bereits weiter fortgeschritten, muss die befallene Zahnsubstanz entfernt und mit einem geeigneten Material ersetzt werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:
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Keramik-Füllungen Sehr langlebig, ästhetisch und gut verträglich.
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Kunststoff-Füllungen (Composite) Zahnfarbene Alternative mit guter Stabilität.
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Zementfüllungen Günstige, aber weniger langlebige Option.
Amalgamverbot seit 2025
Amalgam darf seit dem 1. Januar 2025 nicht mehr verwendet werden – nicht aus gesundheitlichen, sondern aus ökologischen Gründen. Als Alternative bieten Krankenkassen nun "selbstklebende" Füllungen an, deren Langzeithaltbarkeit jedoch unklar ist. Wir setzen weiterhin auf bewährte Materialien mit hoher Erfolgsquote.
Es muss nicht immer der Bohrer sein
Bei Früherkennung kann Karies mit der Icon®-Methode gestoppt werden – ganz ohne Bohren. Auch unschöne weiße Flecken nach einer Zahnspange lassen sich damit entfernen.
Unsere Leistungen:
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Langlebige Keramik- und Goldinlays
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Hochwertige Composite-Füllungen
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Bohren vermeiden mit "Icon®"
Häufige Fragen (FAQs)
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Warum gibt es seit 2025 ein Amalgamverbot?
Das Verbot dient dem Umweltschutz und hat nichts mit der Patientengesundheit zu tun.
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Zahlen die Krankenkassen jetzt für Kunststofffüllungen?
Ja, aber nur für "selbstklebende" Materialien, die oft nicht so lange halten wie hochwertige Composite-Füllungen.
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Kann ich meine Füllung nicht einfach alle fünf Jahre erneuern?
Jede neue Füllung belastet den Zahn. Häufige Behandlungen erhöhen das Risiko, dass der Zahnnerv abstirbt und der Zahn verloren geht.
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Werden Kunststofffüllungen für Kinder übernommen?
Nein, seit 2025 stehen Kindern, Schwangeren und Stillenden nur noch minderwertige Alternativen zur Verfügung.
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Was tun, wenn ich mir eine bessere Lösung nicht leisten kann?
Zahnzusatzversicherungen übernehmen oft die Kosten für hochwertige Füllungen und Prophylaxe – eine sinnvolle Investition!
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Ich bin von der Zuzahlung befreit. Ändert das etwas?
Nein, die Befreiung gilt nur für Zahnersatz, nicht für Füllungen.
Neue Zähne ohne Abdruck – schnell, präzise und komfortabel
Dank modernster CEREC-Technologie können wir Ihren Zahnersatz in nur einer Sitzung anfertigen – ohne lästige Abdrücke, ohne Provisorien und ohne zusätzliche Folgetermine. Statt der herkömmlichen Abdruckmasse nutzen wir eine hochpräzise 3D-Messkamera, die Ihren Zahn innerhalb weniger Sekunden digital erfasst.
Der vollkeramische Zahnersatz wird direkt in unserer Praxis mit modernster CAD/CAM-Technologie individuell für Sie angefertigt. Ob Kronen, Brücken, Inlays, Veneers oder Implantatkronen – CEREC steht für höchste Qualität, perfekte Passgenauigkeit und exzellente Ästhetik.
Die Vorteile einer CEREC-Behandlung auf einen Blick
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Kein Würgereiz durch Abformmassen Statt eines herkömmlichen Abdrucks erfassen wir Ihre Zähne mit einer Intraoralkamera – völlig berührungslos und angenehm.
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Schnell & effizient – alles in einer Sitzung Ihr Zahnersatz wird direkt in unserer Praxis gefertigt und eingesetzt – kein Provisorium, keine Wartezeit, nur ein Termin.
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Nur eine Betäubung notwendig Da die gesamte Behandlung in einem Termin abgeschlossen wird, brauchen Sie nur eine Spritze.
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Metallfrei & biokompatibel CEREC-Zahnersatz besteht aus hochwertiger Vollkeramik, ist äußerst verträglich und besonders für Allergiker geeignet.
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Natürlich schöne Ästhetik Keramik ähnelt natürlichen Zähnen in Farbe und Lichtdurchlässigkeit – kein dunkler Metallrand, keine Verfärbungen.
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Nachhaltig & umweltschonend Durch den digitalen Workflow entfallen Abformmaterialien, Gipsmodelle und Transportwege – weniger Abfall, weniger CO₂-Emissionen.
Der Ablauf einer CEREC-Behandlung
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Untersuchung & Vorbereitung Zunächst wird der betroffene Zahn untersucht und vorbereitet. Karies oder alte Füllungen werden entfernt, falls nötig.
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Digitale Abformung Statt einer herkömmlichen Abdruckmasse scannen wir Ihre Zähne mit einer 3D-Kamera – absolut präzise, komfortabel und schnell.
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Digitale Konstruktion Am Computer wird Ihr individueller Zahnersatz innerhalb weniger Minuten digital modelliert – passgenau und ästhetisch perfekt abgestimmt.
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Fertigung in der Praxis Ihre Restauration wird aus einem hochwertigen Keramikblock gefräst – meist in nur 10–20 Minuten. Je nach Bedarf erfolgt eine zusätzliche Veredelung im Keramikofen.
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Eingliederung & Fertigstellung Nach einer kurzen Anprobe wird Ihr neuer Zahnersatz dauerhaft befestigt – für eine langlebige und ästhetische Versorgung.
Häufige Fragen zur CEREC-Technologie (FAQS)
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Wie funktioniert die digitale Abformung?
Mit einer hochauflösenden 3D-Kamera wird Ihr Zahn in wenigen Sekunden gescannt. Die präzise digitale Erfassung ermöglicht eine perfekte Passform und höchste Ästhetik.
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Ist die CEREC-Behandlung für mich geeignet?
Ja, CEREC ist ideal für Patienten, die schnell und komfortabel eine hochwertige Versorgung mit Kronen, Inlays oder Veneers wünschen. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!
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Wie lange hält eine CEREC-Restauration?
Mit der richtigen Pflege kann CEREC-Zahnersatz viele Jahre, oft sogar Jahrzehnte halten. Regelmäßige Kontrollen und eine gute Mundhygiene tragen zur Langlebigkeit bei.
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Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen meist nur die Kosten für Standardversorgungen. Private Versicherungen oder Zusatzversicherungen erstatten jedoch häufig einen Großteil der CEREC-Behandlung. Wir informieren Sie gerne über Ihre individuellen Möglichkeiten.
Jetzt Termin vereinbaren!
Profitieren Sie von der modernen CEREC-Technologie und genießen Sie hochwertigen Zahnersatz – schnell, komfortabel und ästhetisch perfekt.
Wieder genussvoll essen und unbeschwert lachen
Ein strahlendes Lächeln und die Freude am Essen tragen maßgeblich zur Lebensqualität bei. Wenn Zähne fehlen oder beschädigt sind, gibt es heute moderne Lösungen, um sie ästhetisch und funktional zu ersetzen. Hochwertige Materialien wie Keramik ermöglichen einen Zahnersatz, der natürlich aussieht, lange hält und besonders verträglich ist – ganz ohne Metall, ideal auch für Allergiker.
Wieder kraftvoll zubeißen – auch mit wenigen eigenen Zähnen
Fehlende Zähne lassen sich übrigens ideal durch Implantate ersetzen. Sie sorgen nicht nur für festen Halt, sondern können auch herausnehmbaren Zahnersatz stabilisieren – ganz ohne eigene Zähne. Das bedeutet: Kein Verrutschen, keine Druckstellen und ein natürliches Mundgefühl.
Unsere Leistungen für Ihren perfekten Zahnersatz
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Natürliche Ästhetik durch hochwertige Keramik
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Hohe Verträglichkeit 100 % metallfrei, ideal für Allergiker
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Qualität & Sicherheit Zusammenarbeit mit zertifizierten deutschen Meisterlaboren
Veneers
Die ästhetische Lösung für ein perfektes Lächeln
Manchmal sind die Zähne gesund, aber nicht so, wie man sie sich wünscht – sei es wegen Form, Größe oder Verfärbungen. Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die schonend auf die Vorderseite der Zähne geklebt werden. Sie sorgen für ein strahlendes, harmonisches Lächeln, ohne dass der eigene Zahn stark abgeschliffen werden muss.
Häufige Fragen zu Zahnersatz (FAQs)
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Welche Zahnersatzmöglichkeiten gibt es?
Je nach Anzahl und Zustand der fehlenden Zähne gibt es verschiedene Lösungen: Festsitzender Zahnersatz wie Kronen und Brücken, herausnehmbare Prothesen oder Implantate, die als künstliche Zahnwurzeln dienen und festen Halt bieten.
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Ist Zahnersatz aus Keramik wirklich besser als Metall?
Ja, Keramik sieht natürlicher aus, ist besonders verträglich (biokompatibel) und verursacht keine dunklen Ränder am Zahnfleisch. Zudem ist Keramik temperaturunempfindlich und somit angenehmer im Mund.
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Wie lange hält Zahnersatz?
Mit guter Pflege kann hochwertiger Zahnersatz viele Jahre, oft Jahrzehnte, halten. Die Lebensdauer hängt von der verwendeten Technik, dem Material und der Mundhygiene ab.
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Können Prothesen wirklich sicher sitzen, ohne zu wackeln?
Ja, moderne Prothesen sind passgenau gefertigt und können durch Implantate zusätzlich stabilisiert werden. Dadurch sitzen sie sicher und bieten ein komfortables Mundgefühl – ganz ohne Haftcreme.
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Was sind Veneers und für wen sind sie geeignet?
Veneers sind dünne Keramikschalen, die auf die Zahnoberfläche geklebt werden, um Verfärbungen, kleine Fehlstellungen oder Zahnlücken zu korrigieren. Sie sind ideal für alle, die ihre Frontzähne optisch verbessern möchten.
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Wie schmerzhaft ist die Behandlung für Zahnersatz?
Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist daher in der Regel schmerzfrei. Auch nach dem Eingriff sind meist nur geringe Beschwerden zu erwarten, die schnell nachlassen.
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Wird Zahnersatz von der Krankenkasse übernommen?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Festzuschuss, der sich nach dem Befund richtet. Privatversicherte erhalten je nach Tarif eine höhere Kostenübernahme. Eine individuelle Beratung hilft, die beste Lösung zu finden.
In den letzten Jahren hat sich die Implantologie zu einer wichtigen Methode in der Zahnmedizin entwickelt. Sie ermöglicht es, fehlende Zähne dauerhaft und ästhetisch ansprechend zu ersetzen.
Der richtige Zeitpunkt für Implantate
Wir glauben, dass Implantate eine sinnvolle Lösung sind, um verlorene Zähne zu ersetzen – aber nur, wenn es wirklich notwendig ist. Wir setzen uns dafür ein, die natürlichen Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Es ist wichtig, nicht vorschnell auf Implantate zurückzugreifen, vor allem in jungen Jahren. Auch Implantate haben eine begrenzte Lebensdauer und sollten nicht als erste Lösung in Betracht gezogen werden.
Die Lücke schließen - Implantat oder Brücke?
Wenn ein Zahn verloren geht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lücke zu schließen – zum Beispiel mit einem Implantat oder einer Brücke. Bei der Entscheidung spielen Funktionalität, Ästhetik und Langlebigkeit eine große Rolle. Ein Implantat hat viele Vorteile:
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Es ersetzt die Zahnwurzel und wird direkt im Kiefer verankert. Dadurch bleibt der Kieferknochen erhalten.
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Bei einer Brücke müssen gesunde benachbarte Zähne beschliffen werden, was nicht rückgängig gemacht werden kann.
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Ein Implantat schont Ihre natürlichen Zähne und bietet eine lange Haltbarkeit sowie eine natürliche Optik.
Eine häufige Anwendung von Implantaten ist auch die Stabilisierung von lockeren Prothesen.
Wenn Kieferknochen fehlt - Knochenaufbau und 3D-Planung
In einigen Fällen reicht der Kieferknochen nicht aus, um ein Implantat zu setzen. Hier kann ein Knochenaufbau helfen. Auch bei komplexeren Implantationen kann eine 3D-Röntgenaufnahme erforderlich sein, um die Behandlung genau zu planen und die Implantation vorab zu simulieren.
Materialien für Zahnimplantate - Titan oder Keramik?
Die meisten Zahnimplantate bestehen aus Titan, einem stabilen und biokompatiblen Material, das sich gut mit dem Kieferknochen verbindet. Für Patienten mit Metallunverträglichkeiten gibt es auch Implantate aus Keramik (Zirkonoxid), die eine metallfreie Alternative bieten.
Der Ablauf der Implantation
Dank moderner Anästhesiemethoden verläuft der Eingriff in der Regel schmerzfrei. Während der Behandlung wird der betroffene Bereich lokal betäubt, sodass Sie keine Schmerzen spüren. Nach der Behandlung können leichte Beschwerden oder Schwellungen auftreten, die jedoch mit Schmerzmitteln gut behandelt werden können und meist schnell abklingen.
Häufige Fragen zu Implantaten (FAQs)
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Was sind Zahnimplantate und warum sollte ich sie in Erwägung ziehen?
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die direkt in den Kieferknochen eingesetzt werden. Sie bieten eine dauerhafte Lösung für fehlende Zähne und bewahren den Kieferknochen vor Abbau, was bei anderen Lösungen wie Brücken nicht der Fall ist. Implantate bieten eine natürliche Optik und ein komfortables Tragegefühl.
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Tut die Zahnimplantation weh?
Dank moderner Anästhesie-Techniken verläuft die Implantation in der Regel schmerzfrei. Der Bereich, in dem das Implantat eingesetzt wird, wird lokal betäubt, sodass keine Schmerzen während des Eingriffs auftreten. Nach der Behandlung können leichte Beschwerden oder Schwellungen auftreten, die jedoch in den meisten Fällen mit Schmerzmitteln gut kontrolliert werden können.
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Wie lange dauert die Behandlung mit einem Zahnimplantat?
Der eigentliche Eingriff für ein einzelnes Zahnimplantat dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Die Heilungsphase, in der das Implantat mit dem Kieferknochen verwächst, kann 3 bis 6 Monate in Anspruch nehmen, je nach Zustand des Kieferknochens und ob ein Knochenaufbau erforderlich ist.
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Wie lange halten Zahnimplantate?
Bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle können Zahnimplantate viele Jahrzehnten oder sogar ein Leben lang halten. Regelmäßige Zahnarztbesuche, eine gute Mundhygiene und das Vermeiden von schädlichen Gewohnheiten wie Rauchen tragen zur Langlebigkeit des Implantats bei.
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Kann jeder ein Zahnimplantat bekommen?
Nicht jeder ist für Zahnimplantate geeignet. Ein stabiler Kieferknochen ist notwendig, damit das Implantat fest verankert werden kann. In einigen Fällen, wenn der Kieferknochen zu dünn oder zu schwach ist, kann ein Knochenaufbau erforderlich sein. Ihr Zahnarzt wird nach einer gründlichen Untersuchung entscheiden, ob ein Implantat für Sie geeignet ist.
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Was passiert, wenn das Implantat nicht gut einwächst?
In sehr seltenen Fällen kann es vorkommen, dass das Implantat nicht richtig in den Kieferknochen einwächst. Dies kann aus verschiedenen Gründen passieren, wie etwa unzureichender Knochendichte oder Infektionen. Sollte dies der Fall sein, kann der Zahnarzt weitere Schritte wie eine neue Implantation oder andere Alternativen empfehlen.
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Wird Zahnersatz von der Krankenkasse übernommen?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Festzuschuss, der sich nach dem Befund richtet. Privatversicherte erhalten je nach Tarif eine höhere Kostenübernahme. Eine individuelle Beratung hilft, die beste Lösung zu finden.
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Wie oft muss ich mein Implantat kontrollieren lassen?
Es wird empfohlen, mindestens zweimal im Jahr zur Kontrolle zu gehen. Dabei wird der Zahnarzt den Sitz des Implantats, das Zahnfleisch und den Kieferknochen überprüfen. Zudem sind regelmäßige professionelle Reinigungen wichtig, um Ablagerungen wie Plaque und Zahnstein zu entfernen und Entzündungen zu vermeiden.
Viele Patienten empfinden schiefe Zähne im sichtbaren Bereich als störend. Mit der Invisalign®-Methode können wir diese Frontzahnfehlstellungen sanft und effektiv behandeln. Die nahezu unsichtbaren Schienen, sogenannte Aligner, werden alle 7-14 Tage gewechselt und verbessern Ihre Zähne innerhalb von etwa 3-6 Monaten – ganz ohne Beeinträchtigung Ihres täglichen Lebens.
Dank unseres 3D-Scanners können wir Ihnen in wenigen Minuten eine Simulation der Behandlung zeigen, damit Sie das Ergebnis bereits vorab mit fast hundertprozentiger Sicherheit sehen können. So wissen Sie genau, was Sie erwartet, bevor Sie sich für die Behandlung entscheiden. Diese einzigartige Simulation ist nur mit Invisalign®-Schienen möglich.
Die Erstberatung und die Ergebnissimulation sind für unsere Patienten kostenfrei!
Wenn Sie sich für eine Behandlung entscheiden, stellen wir die Aligner individuell für Sie her. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Aligner anwenden, pflegen und wie der Therapieverlauf aussieht. Sie werden feststellen, dass Sie sich schnell an die transparenten Schienen gewöhnen werden, die von den meisten Menschen nicht bemerkt werden.
Nachdem Sie die letzte Schiene getragen haben, sorgen sogenannte Retainer – dünne, flexible Bögen, die auf die Innenseite der Zähne geklebt werden – dafür, dass das Ergebnis langfristig erhalten bleibt.
Häufige Fragen zu Invisalign® (FAQs)
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Wie lange dauert eine Behandlung mit Invisalign®?
Eine Behandlung mit Invisalign® dauert in der Regel zwischen 3 und 6 Monaten, abhängig von der Komplexität Ihrer Zahnfehlstellung und dem Therapieverlauf.
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Wie oft muss ich die Aligner wechseln?
Die Aligner werden alle 7-14 Tage gewechselt. Dies können Sie bequem zu Hause tun, ohne regelmäßig in die Praxis kommen zu müssen.
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Tut die Behandlung weh?
Zu Beginn der Behandlung und nach jedem Aligner-Wechsel kann es zu leichten Druckgefühlen kommen. Diese sind jedoch völlig normal und zeigen, dass die Zähne sich in die richtige Position bewegen.
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Wie erkenne ich, dass die Behandlung erfolgreich ist?
Mit unserem 3D-Scanner können wir die gesamte Behandlung von Anfang an simulieren. Am Ende der Behandlung sorgen Retainer dafür, dass das Ergebnis langfristig stabil bleibt.
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Kann ich die Aligner während des Tages tragen?
Ja, die Aligner sind nahezu unsichtbar und können den ganzen Tag getragen werden. Nur beim Essen und Trinken sollten die Aligner herausgenommen werden, um den besten Effekt zu erzielen.
Mit Invisalign® können Sie Ihr Lächeln sanft und effektiv korrigieren – ganz ohne störende Zahnspangen. Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren und einen Beratungstermin zu vereinbaren!
Karies und Parodontitis sind weit verbreitete Erkrankungen. Es deutet vieles darauf hin, dass dauerhaft kranke Zähne und ein erkrankter Zahnhalteapparat negative Folgen für den gesamten Organismus haben können.
Durch regelmäßige Untersuchungen in unserer Zahnarztpraxis und eine gute häusliche Mundhygiene können Sie einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Karies und Parodontitis leisten. Gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche haben zwischen dem 6. und dem 18. Lebensjahr Anspruch auf eine zahnmedizinische Individualprophylaxe.
Optimiert wird diese durch eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung. Hierbei werden weiche und verhärtete Ablagerungen und Nikotinbeläge schonend entfernt. Außerdem vermittelt eine Professionelle Zahnreinigung das gute Gefühl, saubere Zähne und einen frischen Atem zu haben.
Ein sogenanntes "Bleaching" gehört im weitesten Sinne ebenfalls zur Prophylaxe. Denn schöne Zähne pflegt man gerne!
Unser erfahrenes Team berät Sie gerne über die Möglichkeiten einer schonenden Zahnaufhellung.
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Karies und Parodontitis vorbeugen
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Professionelle Zahnreinigung (PZR)
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kosmetische Zahnaufhellung (Bleaching)
Anspruch auf Zahnmedizinische Individualprophylaxe
Gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und dem 18. Lebensjahr haben einen Anspruch auf zahnmedizinische Individualprophylaxe. Diese präventiven Maßnahmen sind wichtig, um die Zahngesundheit frühzeitig zu fördern und zukünftigen Problemen wie Karies oder Zahnerkrankungen vorzubeugen. Die Individualprophylaxe umfasst eine Reihe von Maßnahmen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abgestimmt sind und ihnen helfen, gesunde Zähne zu erhalten.
Frühuntersuchungen für Kleinkinder unter 6 Jahren
Für Kleinkinder unter 6 Jahren sehen die Krankenkassen Frühuntersuchungen vor, die unbedingt eingehalten werden sollten. Diese Untersuchungen ermöglichen es, Schäden im Milchgebiss frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls sofort zu behandeln. Ein gesundes Milchgebiss ist entscheidend, da es die Grundlage für die Entwicklung der bleibenden Zähne bildet. Werden frühzeitig Zahnprobleme erkannt, kann das Risiko einer Schädigung der bleibenden Zähne verringert werden, was spätere und oft kostspielige Behandlungen vermeidet.
Ernährungsberatung, Fluoridierung und Versiegelung
Die Individualprophylaxe umfasst mehrere wesentliche Bestandteile, die darauf abzielen, die Zahngesundheit nachhaltig zu fördern. Ein wichtiger Bestandteil ist die Ernährungsberatung, bei der Kinder und Eltern über die richtige Ernährung für die Zahngesundheit aufgeklärt werden. Zu viele zuckerhaltige Nahrungsmittel können Karies fördern, weshalb eine ausgewogene Ernährung von Beginn an entscheidend ist.
Ein weiterer Bestandteil ist die Fluoridierung. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Karies. Regelmäßige Fluoridbehandlungen können dazu beitragen, die Zähne der Kinder vor Zahnverfall zu schützen.
Zudem wird die Versiegelung der bleibenden Backenzähne, Vorbackenzähne und der oberen Schneidezähne empfohlen. Dabei handelt es sich um eine Schutzmaßnahme, bei der die Fissuren (die Vertiefungen) auf den Backenzähnen mit einer speziellen Kunststoffschicht versiegelt werden. Diese Versiegelung hilft, das Eindringen von Bakterien und Zucker in die Zähne zu verhindern und verringert so das Kariesrisiko.
Frühzeitige Prävention für gesunde Zähne
Die regelmäßige zahnmedizinische Individualprophylaxe ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche. Durch frühzeitige Untersuchungen und präventive Maßnahmen wie Ernährungsberatung, Fluoridierung und die Versiegelung von Zähnen können viele Zahnprobleme bereits im Kindesalter vermieden werden. Eltern sollten die Untersuchungs- und Behandlungstermine unbedingt einhalten, um die Zahngesundheit ihrer Kinder langfristig zu fördern und teuren Behandlungen vorzubeugen. Darüber hinaus kann eine professionelle Zahnreinigung – auch wenn sie keine gesetzliche Leistung ist – insbesondere bei hohem Kariesrisiko eine sehr sinnvolle Maßnahme darstellen, um die Zahngesundheit zu sichern und mögliche Probleme frühzeitig zu verhindern.
Die professionelle Zahnreinigung: Wichtiger Bestandteil der Prophylaxe
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die professionelle Zahnreinigung (PZR) kein Bestandteil der gesetzlichen Prophylaxe-Leistungen für Kinder und Jugendliche ist. Sie wird von den Krankenkassen nicht übernommen, auch wenn sie besonders bei Kindern mit hohem Kariesrisiko von großer Bedeutung sein kann. Die PZR umfasst die gründliche Reinigung der Zähne, das Entfernen von Zahnbelägen, Zahnstein und bakteriellen Ablagerungen, die mit der normalen Zahnpflege zu Hause nicht immer erreicht werden können.
Für Kinder, die besonders anfällig für Karies sind – etwa aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten oder genetischen Veranlagung – kann eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung den Unterschied machen. Sie trägt nicht nur zur Vermeidung von Karies bei, sondern hilft auch, Zahnfleischentzündungen oder andere zahnmedizinische Probleme zu verhindern. Besonders bei sehr kleinen Kindern, die noch Schwierigkeiten haben, ihre Zähne gründlich zu putzen, oder bei Kindern mit Zahnspangen, bei denen die gründliche Zahnpflege erschwert ist, ist die PZR eine sehr hilfreiche Ergänzung zur regulären Zahnpflege.
Intensivere Betreuung bei hohem Kariesrisiko
Wenn bei einem Kind ein besonders hohes Kariesrisiko festgestellt wird, kann eine intensivere Betreuung notwendig sein. Diese geht über die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen hinaus und beinhaltet beispielsweise zusätzliche Fluoridbehandlungen oder individuelle Zahnputzschule, die speziell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt ist. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, regelmäßig zahnärztliche Kontrollen durchzuführen, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Überweisung an eine spezialisierte Kinderzahnarztpraxis
Bei kleinen Kindern, deren Behandlungsbedarf hoch ist, kann es notwendig sein, sie an eine spezialisierte Kinderzahnarztpraxis zu überweisen. Diese Praxen verfügen über das nötige Know-how und die Erfahrung, um auch sehr junge Patienten professionell zu behandeln und auf ihre speziellen Bedürfnisse einzugehen. Eine spezialisierte Betreuung hilft dabei, Angst und Stress bei den Kindern zu minimieren und eine positive Einstellung zur Zahnpflege zu fördern.
FAQs zur zahnmedizinischen Prophylaxe für Kinder und Jugendliche
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Ab wann sollte mein Kind zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen?
Bereits ab dem Durchbruch des ersten Zahns, also meist im ersten Lebensjahr, sollte das Kind regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Die Krankenkassen bieten für Kinder unter 6 Jahren spezielle Frühuntersuchungen an, um Zahnprobleme frühzeitig zu erkennen.
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Wie oft sollte mein Kind zur Individualprophylaxe gehen?
Gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren haben Anspruch auf zwei Individualprophylaxe-Termine pro Jahr. Bei erhöhtem Kariesrisiko kann der Zahnarzt zusätzliche Maßnahmen empfehlen.
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Warum ist die Versiegelung der Backenzähne wichtig?
Die Fissurenversiegelung schützt die bleibenden Backenzähne vor Karies, indem sie die tiefen Vertiefungen der Kauflächen mit einem Schutzlack versiegelt. Dadurch wird das Eindringen von Bakterien und Speiseresten erschwert.
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Wird eine professionelle Zahnreinigung für Kinder von der Krankenkasse übernommen?
Nein, die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist keine Kassenleistung für Kinder und Jugendliche. Sie kann jedoch besonders bei Kindern mit erhöhtem Kariesrisiko oder Zahnspangen sinnvoll sein, um die Zahngesundheit zu unterstützen.
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Wie kann ich mein Kind zu einer guten Zahnpflege motivieren?
Eine spielerische Herangehensweise, kindgerechte Zahnbürsten und Zahncremes sowie gemeinsame Zahnputzrituale helfen, das Zähneputzen zur Gewohnheit zu machen. Zudem können regelmäßige Zahnarztbesuche die Bedeutung der Zahnpflege verdeutlichen.
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Wann sollte mein Kind zu einem spezialisierten Kinderzahnarzt?
Falls Ihr Kind große Angst vor dem Zahnarzt hat, eine umfangreiche Behandlung benötigt oder besondere medizinische Bedürfnisse bestehen, kann eine spezialisierte Kinderzahnarztpraxis die bessere Wahl sein. Diese Praxen sind auf die Behandlung von Kindern ausgerichtet und sorgen für eine stressfreie Umgebung.
Chirurgische Eingriffe gehören manchmal zu einer umfassenden zahnärztlichen Behandlung. Dazu zählen beispielsweise das Entfernen von verlagerten Zähnen (z. B. Weisheitszähnen), die Versorgung mit Implantaten und Maßnahmen im Rahmen der Parodontitisbehandlung. Diese können notwendig sein, um den Knochen zu regenerieren oder freiliegende Zahnhälse zu decken.
Ein häufig durchgeführter Eingriff in chirurgisch orientierten Praxen ist die Wurzelspitzenresektion (WSR). Dabei wird die Wurzelspitze entfernt, und der Wurzelkanal von unten verschlossen. Oft kann jedoch auch eine wiederholte Wurzelkanalbehandlung (Revisionsbehandlung) den chirurgischen Eingriff ersparen.
Ob ein chirurgischer Eingriff notwendig ist, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs, das ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt wird.
Häufige Fragen zur zahnärztlichen Chirurgie
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Was ist eine Wurzelspitzenresektion (WSR)?
Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die Spitze der Zahnwurzel entfernt, um eine Entzündung zu behandeln und den Zahn zu erhalten.
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Wie gut ist die Erfolgsquote der Wurzelspitzenresektion?
Die Erfolgsquote der Wurzelspitzenresektion liegt bei etwa 80–90 %, jedoch nur bei zuvor regelgerechter Wurzelbehandlung und idealerweise unter mikroskopischer Kontrolle. Der Eingriff ist besonders erfolgreich, wenn die Entzündung auf den Bereich der Wurzelspitze begrenzt ist und keine weiteren Komplikationen bestehen.
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Ist die Wurzelspitzenresektion schmerzhaft?
Dank moderner Anästhesiemethoden wird der Eingriff in der Regel schmerzfrei durchgeführt. Nach dem Eingriff kann es zu leichten Beschwerden kommen, die jedoch mit Schmerzmitteln gut behandelt werden können.
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Wie lange dauert die Heilung nach einer Wurzelspitzenresektion?
Die Heilung nach einer Wurzelspitzenresektion dauert in der Regel etwa 1 bis 2 Wochen. Es kann zu einer leichten Schwellung und gelegentlich zu leichten Schmerzen kommen, die jedoch mit Schmerzmitteln gut behandelt werden können. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten Sie starke Belastungen des betroffenen Bereichs vermeiden, und regelmäßige Nachkontrollen helfen dabei, den Heilungsprozess zu überwachen.
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Was passiert, wenn die Wurzelspitzenresektion nicht erfolgreich ist?
In einigen Fällen kann die Wurzelspitzenresektion nicht den gewünschten Erfolg bringen, und die Entzündung kann erneut auftreten. Wenn der Zahn weiterhin Beschwerden verursacht, sind weitere Maßnahmen wie eine erneute Behandlung des Wurzelkanals oder, in seltenen Fällen, die Entfernung des Zahns notwendig. Wir besprechen alle Optionen mit Ihnen, um die beste Lösung zu finden.
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Was sind die Alternativen zu einer Wurzelspitzenresektion?
Eine mögliche Alternative zur Wurzelspitzenresektion ist die orthograde Revision, bei der der Wurzelkanal erneut behandelt wird, ohne dass eine chirurgische Maßnahme notwendig ist. Bei dieser Methode wird der Zahn durch die normale Öffnung im Zahn behandelt. Wenn eine Entzündung an der Wurzelspitze festgestellt wird, kann der Wurzelkanal gereinigt und erneut versiegelt werden, ohne dass die Wurzelspitze operativ entfernt werden muss. Diese Methode hat den Vorteil, dass keine chirurgischen Eingriffe erforderlich sind, und der Zahn bleibt unverändert. Sie ist besonders dann geeignet, wenn die Entzündung sich noch nicht weit ausgebreitet hat und der Wurzelkanal zugänglich ist.